Home > Struktur > Diplomarbeit > 2 Internet und WWW > 2.1 Einführung
  

2.1 Einführung
 
"The WWW has produced a revolution in the availability and accessibility of electronic information for user of all types. ... The technology and infrastructure currently available makes possible for the first time a de facto distributed digital library, providing direct access to a multitude of resources through commonly available technology using open standards." (National Library of Australia, 2001)
Das World Wide Web repräsentiert jedoch nur einen, wenn auch den bekanntesten Teil des Internets, das System von vernetzten WWW-Servern. Das Internet an sich ist ein „distributed heterogeneous collaborative multimedia information system” (W3C, 1991), innerhalb dessen mehrere Dienste mitbenutzt werden können.
Man könnte das Objekt »Internet« mit einer Plattform vergleichen, welche Raum und Platz für viele nützliche Anwendungen bietet, mit denen der Nutzer eigentlich arbeitet.

Es gibt niemanden, der Inhalte von Informationsanbietern kontrolliert, zensiert oder der gar die Veröffentlichung verhindern kann. Viele sehen hier die Notwendigkeit eines Zensur- und Ratingsystem, um ein geordnetes Wachstum des Netzes zu gewährleisten. (Krempl, 1999)

Das Internet gehört keiner Organisation, es gibt verschiedene internationale und nationale Vereinigungen, die Standards definieren und Internetsprachen wie z.B. Java und HTML weiterentwickeln oder Organisationen, die Verwaltungsaufgaben übernehmen.

Grundsätzlich darf jeder tun, was er will – das Internet ist basisdemokratisch und anarchistisch. Diese Anarchie macht Autoren, Verlagen, Redakteuren und anderen vom Schreiben oder von Lesern abhängigen Berufssparten schwer zu schaffen, weil Millionen von Webseiten mit ihren kostenlos angebotenen Informationen diese Leser anlocken.
Solange aber Daten nicht hundertprozentig hinsichtlich Zuverlässigkeit, Wahrheit und Authentizität beurteilbar und zugänglich sind, wird das Internet ein "Schrotthaufen" bleiben, in dem "Gold und Perlen versteckt sind" (Der Tagesspiegel, 1999)

Ansichten über das Internet gibt es viele, wobei jede einzelne Meinung den Inhalt einer Diplomarbeit füllen könnte: Viele sehen das „Netz der Netze“ als ein unendlich großes Einkaufszentrum. (Magnus, 1997) Kulturpessimisten sprechen vom "Untergang des Abendlandes", da sie das Internet als Synonym für Jugendgefährdung, Pornographie, Gewalt, etc. sehen. Sozialutopisten träumten schon immer, die Technik könnte die Klassenschranken aufheben, Realisten erkennen aber, dass die Kluft zwischen den "Online Usern" und "Internet-Fremden" immer größer wird, demzufolge die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft. (Vgl.: NTIA, 1998)

Das Internet hat etwas ermöglicht, was zuvor nicht möglich war: uneingeschränkte Kommunikation und uneingeschränkten Datenaustausch. Und, es wird immer unentbehrlicher für das tägliche Leben.

zurück - 115347.1 inhaltsverzeichnis - 115349.1 nächstes - 115348.1




Metainfo:
Autor: sebastian udulutsch; Copyright: Sebastian Udulutsch; Publiziert von: sebastian udulutsch (sebastian)
factID: 115101.2 (...Archiv); Publiziert am 25 Nov. 2002 16:55
 
Verknüpfungen:
Struktur  >  Diplomarbeit  >  2 Internet und WWW